Volle Kelle – Leben macht einfach was es will und ist immer ein Geschenk, oder: wie ich meine mental-emotionalen Ressourcen nutze.

Meine wunderbare Katze Nina, weil Nina Hagen mich inspiriert, auch wenn dieses fellgesichtige Wesen weniger schrill ist, sie hat mir heute eine Lektion erteilt.

7h – hey es ist Samstag… ohne viel Bohei und Gejammer, zeigt mir diese personifizierte Eleganz und Sanftmütigkeit in Form von seidenweicher Katze:

„AUA, großes AUA!“

Schneller als Kaffee und kalte Dusche bin ich knallwach. “Mieze, was ist mit dir?” “AUA – nicht anfassen!!!“

Kaum der sortierten Artikulation fähig rufe ich bei unserer Tierärztin an. Genau, die hat auch noch keine Datei und kein Ohr offen für Notfälle… aber eine Notfallnummer .  Danke an den tierärztlichen Frühaufsteher! Er hat durch seine warm klingenden Worte wie ein Leuchtturm eine gute Richtung angezeigt.

Wer dieses zarte Schönheit kennt, weiß, wie samtweich und zärtlich sie nicht nur in ihrem Fell, sondern auch in ihrem ganzen Wesen ist. 

Da werde ich blitzschnell zur Ober-Löwen-Mama. Meine Biochemie spielt verrückt, Nebennieren tanzen Adrenalin-Cortisol-Boogie, meine Atemfrequenz steigt an wie im Hochleistungslampenfieber.

Dann aber, ein Impuls… atme mal durch…ja klar, logisch, bis die Praxen geöffnet haben, dauert es noch.

Die alte, geerbte Denk-Fühl-Spur von Panik und Zäbelzahntigerkino will gerade warmlaufen – da sage ich: Stop!

Frage mich: “Was hilft es wem, wenn ich nun auch das dunkle Feld nähre?

Was ist sonst noch möglich?“ (einfach um auszusteigen aus dem Karussell, nicht der Antwort willen…)

Eine Frage die Wunder wirkt. Meine Lieblingsfrage to go, auch wenn manche KundIn erst einmal verwundert darüber ist, keinen Antwortsuchlauf zu starten.

Und ja klar funktioniert das auch bei mir selbst! Ich spreche dann auch laut vor mich hin. Und mache das, was ich auch meinen lieben KundInnen und KlientInnen ans Herz lege: Innehalten, atmen, Verstand beiseite und lauschen, lauschen, atmen und noch einmal lauschen! Fokussieren.

Aaaaaaahhhhh, und dann stellt es sich ein, der Zugang zum Innersten – alles ist gut. “Bähhhhh und wenn nicht?” schreit es aus der Kontrollschublade … Atmen, Atem beobachten, Geplapper stoppen.

Kommt mir der Gedanke: „Ja, meine Katze darf auch sterben…” (Worst Case – Variante aus der Dramaqueen-Abteilung). Volltreffer. Rotz und Wasser …einfach laufen lassen. Ja, die beste Lockerung für das Zwerchfell ist ein herzhaftes Weinen. (Die andere beste Lockerung ist ein herzhaftes Lachen.) Dann fließt zu den Tränen auch der Atem und alle Resonanzen sind frei für unsere, klangvolle Stimme.

UND DANN… ist da Stille…………………………………..

Die Magie der Zustimmung. Es ist wie es ist …und jetzt ist jetzt. Ich lasse los, ja, jetzt und absichtlich. (innerlich noch Gegrummel-Versuch aus der Einwands-Abteilung)…ich spüre und atme weiter… kein Blabla… sondern echtes Leben. 

und

nur 

Jetzt.

Kurzum, die ganzen guten Tipps und trainierten Tools, ganz bestimmt haben Sie einige davon in Ihrem Repertoire, sind wirklich fürs Leben gemacht. Sie und ich tun gut daran diese auch ins Leben zu bringen. Nicht für irgendwann wenn ich mal Zeit habe. Oder mal wieder daran denken und darüber sprechen. Werkzeuge wollen benutzt werden.

Mehr Lebensfreude machen wir uns mit dem Tun der guten Dinge.

Leben ist wundervoll und fordert Sie und mich auf zum Tanz. Heute hieß mein morgendlicher Tanz: Katze Nina braucht sofort Hilfe.

Will sagen: du / Sie und ich, wir haben immer eine Wahl egal was sich im Außen zeigt. Stellt sich die Frage: Wählen wir zu wählen?

P.S. … beim Tierarzt, Röntgenbild gemacht, Spritze und Medikament…. alles wird gut.

Welch ein Geschenk.

CONTACT US

Sending

©Ute Bries 2020

Datenschutz |Impressum

Log in with your credentials

Forgot your details?