ute bries

Zufällig Schauspielerin
Eine Schneiderlehrlingskollegin traute sich allein nicht zum Schauspielworkshop.
„Natürlich begleite ich dich.“
Mein damaliges Ziel: Gewandmeisterin am Theater. Völlig unbeleckt ging ich zum Workshop – nicht ahnend, dass mein Leben danach ein komplett anderes wurde. Begeistert vom Zusammenspiel zwischen Körper, Geist, Seele und Stimme stand nach dem Workshop fest: Ich gehe auf die Bühne. Es formierte sich die Besetzung für die Aufführung des Stückes Katzelmacher am Bremer Theater. In zwei Jahren intensiver Schauspielarbeit bildete sich das Fundament des Schauspielhandwerks.
München
Zum FTM – Freies Theater München unter George Froscher und Kurt Bildstein. Die Proben zu Macbeth begannen, und ich stieg ein. Bereits mit dem ersten Stück bestätigte Theater Heute mein Talent. Ich nahm weiter Unterricht, jobte nebenbei und begegnete im Synchronstudio sowie in Fernsehrollen zahlreichen Film- und Fernsehgrößen.
Zu den Wurzeln
Carsten Werner wollte mich für seine weibliche Hauptrolle in Bremen. Zack – zurück in den Norden. Beim Wein nach der Probe erträumten wir ein eigenes Theater und brachten es gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen in die Welt. Das Junge Theater Bremen war in aller Munde. Unter anderem Namen existiert es bis heute. Mit viel Talent und ebenso viel Lampenfieber wurden Castings zunehmend zur Tortur. Talent allein reichte nicht. Trotz schöner Fernsehrollen und Engagements mit namhaften Schauspielkollegen zeigte sich die darstellende Kunst als ein steiniger Weg.
Blockaden
auf den Grund zu gehen,
gab meinem Leben eine neue Richtung. Ich fand meinen Weg nach Bad Nenndorf an die Schule Schlaffhorst – Andersen für Atem und Stimme. Dort wurde ich staatlich geprüfte Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin. Drei Jahre, die mich tief in mein eigenes Wesen blicken ließen. Diese ganzheitliche Regenerations- und Stimmschule setzt dort an, wo andere Wege enden. Weiter forschte ich, denn mir wurde klar: hinter Körper-, Atem-, Sprech- und Stimmtechniken, die in die Seele des Menschen hineinwirken, liegen weitere Dimensionen, die mich prägten: die geistige, mentale und energetische.
Meine Arbeit habe ich Voice Vibration® genannt.
Drei Ebenen: Stimme als Kommunikation, als Heilwerkzeug, als Manifestation.“

